3.6 Franz von Sales

Schutzpatron gehörloser Menschen

In diesem Video erklären die Schülerinnen und Schüler einer Schule für Hörgeschädigte Menschen in einem Ortsteil von Wien, wer Franz von Sales ist und warum er für Katholiken mit einer Hörschädigung eine besondere Bedeutung hat:

 

Zur Zeit von Franz von Sales hielten die Menschen gehörlose Menschen für dumm.

 

Wer keine Lautsprache kann, kann auch nicht denken. 

 

Dies dachten viele Leute.

 

Gehörlose Menschen - damals nannte man sie taubstumm -

 

konnten auch keine Sakramente empfangen.

 

Schließlich stand in der Bibel:

 

Glauben kommt vom Hören (Paulus).

 

 

 

 

 

Überlegt mal selbst: Was hat Paulus wohl damit wirklich gemeint?

 

 

 

 

Franz von Sales hat einen gehörlosen Mann als Gärtner eingestellt.

 

Und sich mit selbst gemachten Gebärden mit ihm verständigt.

 

er hat so mit ihm über den Glauben gesprochen.

 

Und der Mann konnte nun auch zur Kommunion gehen und 2 Jahre später zur Firmung.

 

Bischof Franz von Sales war also damals ein Vorreiter bei der Teilhabe.

 

Heute sollte es anders sein.

 

Aber oft denken auch heute noch Christen: gehörlose oder behinderte Menschen können nicht genauso glauben wie "normale" Menschen.

 

Sie sollten zum Beispiel älter sein, wenn sie zur Kommunion oder zur Firmung gehen, damit sie alles besser verstehen.

 

Was meint ihr dazu?

Salesianer heute

In Eichstätt gibt es das Salesianum. Dort leben Salesianer. Sie gehören einem Orden an, der sich nach Franz von Sales ausrichtet:

 

Themenblatt

Dieses Blatt ist das erste vom Thema 3.6. (Drucke es auf gelbem Papier aus. Dann kannst du in deinem Reli-Ordner die einzelnen Themen besser finden.)
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